Telekommunikation, Informationstechnologie, Datenverarbeitung Nord

Aktionswoche bei ver.di

Aktionswoche bei ver.di

In der 6. Ver.di-Aktionswoche vom20.-24. Juni 2016 hieß es "Gute Arbeit - Guter Lohn - Dabei sein zahlt sich aus"! ver.di-Aktive haben auf unterschiedlichste Art und Weise das Thema Tarifvertrag als eine wichtige gewerkschaftliche Errungenschaft in die (betriebliche) Öffentlichkeit getragen. In Elmshorn beispielsweise gab es nach den Besuchen am Arbeitsplatz eine klasse Mittagspausenaktion- viele Kolleginnen und Kollegen trafen sich am Werkstor und bekamen Wurst und gute Gespräche geboten! Sympathisch, offen, Mitgliedern wie auch Noch-Nicht-Mitgliedern zugewandt wurde diskutiert und miteinander gesprochen. Für manch einen Kollegen war es ein gutes Erlebnis, dass ein Gesicht von ver.di am Arbeitsplatz auftauchte, ein interessantes Thema mitbrachte und sich für den Alltag und die Sorgen und Nöte am Arbeitsplatz interessierte. Diskutiert wurde in Elmshorn insbesondere über die Standortsicherung und die katuelle Unternehmenspolitik des Telekomkonzerns.

Wie gut unsere Arbeitsbedingungen sind und wie gut unsere Arbeit bezahlt wird, das handeln Gewerkschaften und Arbeitgeber in Tarifverhandlungen aus. Meist sind es harte Verhandlungen – und oftmals ist es sogar nötig, unsere Forderung mit einem Streik zu bekräftigen. Je stärker die Gewerkschaften sind, je mehr Kolleginnen und Kollegen sich in ihnen zusammenschließen, desto bessere Arbeitsbedingungen und desto bessere Löhne können wir gemeinsam durchsetzen und in einem Tarifvertrag absichern.

Der erste Tarifvertrag überhaupt kam genau, wie wir es heute oft erleben, erst durch einen langen gewerkschaftlichen Kampf zustande. Es war der Verband der Deutschen Buchdrucker, eine Vorläufer- Organisation der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, der vor genau 143 Jahren, anno 1873, eine Pausenregelung durchsetzen und in einem Tarifvertrag festschreiben konnte. Es war der erste Tarifvertrag in Deutschland überhaupt. Damals kämpften die Kolleginnen und Kollegen um eine Begrenzung der unerträglich langen Arbeitszeiten. „Die tägliche Arbeitszeit ist eine zehnstündige, incl. eine Viertelstunde Frühstück und eine Viertelstunde Vesper“, heißt es in dem Vertrag.

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